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Denn jeder Chef weiss: Bevor eine Zutat in der Küche landet, hat sie bereits einen langen Weg hinter sich.

Wer in einer professionellen Küche in der Schweiz arbeitet, kennt die Situation.

Im Sortiment eines Lieferanten findet man Poulet aus Frankreich, Deutschland, Ungarn, Brasilien und anderen Ländern – frisch oder tiefgekühlt, in unterschiedlichen Zuschnitten, Qualitäten und Preiskategorien.

Importiertes Poulet gehört ganz selbstverständlich zum Gastronomiegeschäft. Auch Tiefkühlprodukte haben ihre praktischen Vorteile: längere Haltbarkeit, einfachere Lagerhaltung und eine zuverlässige Versorgung über grössere Distanzen.

Aber bei der Entwicklung von Missgyoza haben wir uns eine einfache Frage gestellt:

Wie viele Schritte durchläuft das Poulet, bevor es Teil einer Gyoza wird?

Produktion.
Tiefkühlen.
Kühltransport.
Import.
Lagerung.
Auftauen.
Verarbeitung.

Natürlich läuft nicht jedes importierte Produkt genau gleich durch diese Schritte. Und tiefgekühltes Poulet ist nicht automatisch von schlechterer Qualität.

Aber für uns als Lebensmittelhersteller in Rüschlikon stellt sich die Frage:

Wenn wir Poulet aus der Schweiz beziehen können – warum sollten wir die Lieferkette unnötig verlängern?

Lokal bedeutet nicht automatisch besser

Wir sagen nicht, dass Schweizer Poulet allein deshalb besser ist, weil es aus der Schweiz kommt.

Ein professioneller Chef weiss: Die Qualität hängt von vielen Faktoren ab:

  • Qualität und Spezifikation des Fleisches
  • Haltung und Verarbeitung
  • Kühlkette
  • Lagerbedingungen
  • Frische
  • Verarbeitungszeit
  • Qualitätsmanagement des Lieferanten

Die Herkunft ist nur ein Teil davon.

Für Missgyoza bietet die lokale Beschaffung jedoch einen wichtigen Vorteil:

eine kürzere und besser nachvollziehbare Lieferkette.

Aus der Schweiz – für ein Produkt aus der Schweiz

Missgyoza wird in Rüschlikon hergestellt.

Wir produzieren unsere Gyoza-Teigblätter selbst aus Schweizer Mehl. Wo es sinnvoll und möglich ist, arbeiten wir mit lokalen Zutaten und entwickeln unsere Produkte speziell für professionelle Küchen.

Deshalb war die Entscheidung für Schweizer Poulet für uns naheliegend.

Nicht weil importiertes Poulet falsch ist.

Nicht weil Tiefkühlprodukte falsch sind.

Sondern weil wir die Zutaten, die in unsere Produkte kommen, möglichst gut kennen möchten – und weil wir die Distanz zwischen Lieferant, Hersteller und Küche so kurz wie sinnvoll halten wollen.

Was bedeutet das für einen Chef?

Am Ende entscheidet ein Chef nicht allein aufgrund der Herkunft über eine Gyoza.

Die entscheidenden Fragen sind:

Lässt sie sich gut anbraten?

Bleibt der Teig stabil?

Bleibt die Füllung saftig?

Ist der Geschmack konstant?

Funktioniert sie im Service?

Das sind die Dinge, die in einer professionellen Küche zählen.

Wir glauben jedoch, dass Konstanz viel früher beginnt – bei den Zutaten, den Lieferanten und bei der Herstellung.

Deshalb beginnt unser Anspruch nicht erst in der Pfanne.

Wir wählen Zutaten, hinter denen wir stehen können

Schweizer Poulet kann höhere Kosten oder eine begrenztere Verfügbarkeit bedeuten. Importierte Produkte können bei Preis, Mengen oder bestimmten Spezifikationen Vorteile haben.

Das verstehen wir. Das ist die Realität in der Gastronomie.

Aber nicht jede Entscheidung sollte allein über den Preis getroffen werden.

Für Missgyoza geht es darum, die richtige Balance zwischen Qualität, Versorgungssicherheit, Rückverfolgbarkeit, lokaler Beschaffung und verantwortungsvoller Produktion zu finden.

Eine Gyoza braucht vielleicht nur wenige Minuten in der Pfanne.

Aber ihre Geschichte beginnt viel früher.

Schweizer Zutaten, wo immer sinnvoll.
Japanisch inspirierte Handwerkskunst.
Hergestellt in Rüschlikon.

Missgyoza – von lokalen Zutaten bis in die Pfanne des Chefs.

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